28.10.2026
Die Deutschen lieben ihr Mineralwasser und das mehr denn je. Aktuelle Zahlen zeigen: 2025 lag der Pro-Kopf-Verbrauch mit 128,8 Litern1 so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Doch was viele nicht wissen: Jeder Schluck hat oft eine lange Reise hinter sich.
Für das Mineralwasser der Adelholzener Alpenquellen beginnt dieser Weg hoch oben in den Chiemgauer Alpen. Dort versickern Regen oder schmelzender Schnee und werden vom Boden aufgenommen. Ein kleiner Teil wird tiefer nach unten ins Berginnere geleitet und sucht sich über viele Jahre seinen Weg durch die verschiedenen Gesteinsschichten.

Abbildung: Adelholzener
Je länger das Wasser durch die verschiedenen Gesteinsschichten sickert, desto stärker wird es mit Mineralien wie Calcium oder Magnesium angereichert. Der gesamte Prozess dauert mehrere Jahrzehnte.
Unter dem Naturschutzgebiet Bergener Moos sammelt sich dieses Wasser schließlich tief unten in der sogenannten zweiten Grundwasserschicht, die durch eine mindestens 40 Meter mächtige, wasserundurchlässige Seetonschicht getrennt wird.
Diese schützt das Adelholzener Mineralwasser vor Verunreinigungen. Die sehr langsame und stetige Bildung dieses Wasservorkommens und sein Ursprung im niederschlagsreichen, weiträumigen Gebiet im Gebirge der bayerischen Alpen machen es unabhängig von Trockenperioden oder Starkregenereignissen.
Die Entstehung ist Teil des natürlichen Wasserkreislaufes, an dessen Ende das Adelholzener Mineralwasser steht, das sich durch einen natürlichen, milden Geschmack auszeichnet.
1Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM), Pressemitteilung vom 27.01.2026
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