13.07.2026
Der Landkreis Fürstenfeldbruck und die fünf westlichen Münchner Stadtbezirke bilden künftig gemeinsam die Öko-Modellregion "Landkreis Fürstenfeldbruck – München West". Ziel ist es, regionale Bio-Lebensmittel stärker in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung zu etablieren und gleichzeitig landwirtschaftliche Betriebe zu unterstützen.
Mit der neuen Öko-Modellregion "Landkreis Fürstenfeldbruck – München West" wollen der Landkreis Fürstenfeldbruck und die fünf westlichen Münchner Stadtbezirke Angebot und Nachfrage nach regional erzeugten Bio-Lebensmitteln enger miteinander verknüpfen. Ziel der Kooperation ist es, den wachsenden Bedarf in München verstärkt aus der Region zu decken und zugleich stabile Absatzmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe zu schaffen.
Im Mittelpunkt steht der Aufbau langfristiger Lieferbeziehungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Landwirtschaft über die Verarbeitung bis zu den Abnehmern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Außer-Haus-Verpflegung. Beliefert werden sollen unter anderem Betriebskantinen, Kitas, Schulen sowie Gastronomiebetriebe, Biergärten und Restaurants.
Unterstützt wurde die Gründung der Öko-Modellregion von einem Netzwerk aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Den kommunalen Eigenanteil finanzieren verschiedene Förderer aus der Region, darunter auch die Ökoring Handels GmbH.
"Die Initiative, unseren Landkreis zu einer Öko-Modellregion zu entwickeln, ist für mich ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Zukunft", sagt Thomas Börkey Biermann, Geschäftsführer der Ökoring Handels GmbH. "Deshalb setzen wir uns dafür ein, die Bio-Wertschöpfung entlang der gesamten Kette – vom Acker bis zum Teller – konsequent zu stärken."
Die bayerischen Öko-Modellregionen sind Teil des Landesprogramms BioRegio 2030. Ziel des Programms ist es, den Anteil des ökologischen Landbaus in Bayern bis zum Jahr 2030 auf 30 Prozent zu steigern.
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