22.09.2026
Wo entstehen beim Lebensmitteleinkauf besonders viele Emissionen und welche Veränderungen können den CO₂e-Fußabdruck der Verpflegung senken? Transgourmet will Betrieben dafür eine Datengrundlage liefern und die Ergebnisse mit konkreten Beratungs- und Weiterbildungsangeboten verbinden.
Im Online-Shop des Lebensmittelgroßhändlers sind bereits mehr als 40.000 Food-Artikel mit ihrem CO₂e-Wert gekennzeichnet. Darüber hinaus können Kunden für einen gewünschten Zeitraum eine individuelle Auswertung der CO₂e-Werte ihrer eingekauften Lebensmittel erhalten. Sie soll zeigen, welchen Einfluss die Produktauswahl auf den CO₂e-Fußabdruck der Verpflegung hat und in welchen Bereichen Veränderungen ansetzen können.
Die CO₂e-Werte ermittelt der Partner Eaternity auf Basis einer Lebenszyklusanalyse. Berücksichtigt werden dabei die Treibhausgasemissionen entlang des Lebenszyklus eines Lebensmittels. Auf Anfrage lassen sich zusätzlich die Emissionen aus der Belieferung durch Transgourmet separat ausweisen.
Die Daten sollen Betrieben nicht nur eine Bestandsaufnahme ermöglichen. Sie können auch als Grundlage dienen, um Handlungsfelder zu priorisieren und eigene Nachhaltigkeitsmaßnahmen mit konkreten Zahlen zu hinterlegen. Zudem lassen sich die Ergebnisse nach Angaben des Unternehmens für die Kommunikation gegenüber Gästen und Mitarbeitenden nutzen.
An die Analyse schließen Beratungsangebote für die praktische Umsetzung an. Ein Ansatzpunkt ist die Untersuchung und Weiterentwicklung bestehender Speisepläne. Gemeinsam mit den Betrieben werden Möglichkeiten für eine CO₂-reduziertere Gestaltung betrachtet. Dabei sollen neben Nachhaltigkeitszielen auch Wirtschaftlichkeit, Qualität und betriebliche Abläufe berücksichtigt werden.
Zum Beratungsangebot gehört das "Blueprint Dashboard". Es bereitet die Ergebnisse unter anderem nach Liefermengen, einzelnen Artikeln, definierten Zeiträumen oder der Zahl der verpflegten Gäste auf. Dadurch sollen auch branchenbezogene Vergleiche möglich werden. Darüber hinaus enthält das Dashboard Handlungsempfehlungen zur Reduzierung von Emissionen.
Die Beratung kann weitere Bereiche wie Abfall- und Energiemanagement oder die Weiterentwicklung von Verpflegungskonzepten umfassen. Ergänzend bietet die Transgourmet Akademie Seminare, Workshops und digitale Weiterbildungsformate an, die Nachhaltigkeit aus unterschiedlichen Perspektiven behandeln und Wissen für Küche und Betrieb vermitteln.
Weitere Informationen, eine Erläuterung der Effizienzklassen sowie den Antrag für einen individuellen CO₂e-Report stellt Transgourmet online bereit.
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